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Feldbus Systeme G3-Elektronik
G3 ist die neue Elektronikplattform für Numatics-Ventilinseln und für viele Feldbus-Protokolle lieferbar.
Mit innovativem Grafikdisplay für Einstellung, Statusanzeige und Diagnose im Klartext
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten durch hohe Kompatibilität
Die neue G3 Feldbuselektronik ist mit allen Numatics Plug-in-Ventilen kombinierbar, wie sie üblicher Weise an Ventilinseln Verwendung finden. Die Palette reicht hier von Ventilen mit 200 Liter Durchfluss bis zu 4.500 Liter Durchfluss. Dadurch lassen sich für nahezu alle Applikationen individuelle Lösungen finden. Hinzu kommt, dass die Feldbuselektronik auch ohne Ventile eingesetzt werden kann. Im Detail sieht das wie folgt aus: An den Ventilinseln befinden sich bis zu 1.200 Ein- und Ausgänge, die bei Bedarf mit Sub-Modulen (auch ohne Ventile) verbunden werden können. Statt mehrere Systeme unterschiedlicher Hersteller kann durchgängig ein System eines Herstellers verwendet werden. Ein Vorteil für die Wartung und Instandhaltung, da die Lagerhaltung deutlich reduziert werden kann.
Den Durchblick haben, Probleme lösen und Zeit sparen
Ganz nach diesem Motto ist die neue G3 Feldbuselektronik von Numatics mit übersichtlichen Klartext-Displays ausgestattet. Bereits bei der Inbetriebnahme einer Anlage können über zwei Eingabetasten zentrale Einstelloptionen wie Netzwerkadresse, Baudrate, die Anzahl der Ein- und Ausgänge direkt am Modul eingestellt werden. Die Daten lassen sich speichern und erleichtern eine spätere Wiederherstellung deutlich. Darüber hinaus informieren die Displays das Personal vor Ort über den aktuellen Zustand aller wesentlichen Betriebsfunktionen. Im Einzelnen sind dies Informationen zu möglichen Kurzschlüssen, einer fehlenden oder zu niedrigen Spannungsversorgung und den Ausfall von Sub-Modulen. Das gilt auch für das Netzwerkfehlerlog, das Auskunft über die Netzwerkqualität gibt.
Ein weiteres Plus ist, dass die Ergebnisse einer Selbstdiagnose im „Klartext“ angezeigt werden. Dadurch erkennt der Monteur direkt an der Anlage, ob ein Fehler vorliegt und welche Maßnahmen abzuleiten sind. Auf sonst übliche Hilfsmittel, wie Handhelds, kann verzichtetet werden.
Um diese Funktionen auch unter härtesten Einsatzbedingungen sicherzustellen, wurde besonderer Wert auf Robustheit gelegt. So sind die Displays vollvergossen und entsprechen der Schutzart IP 67. Das heißt nichts anderes, als dass sie auch „tauchfähig“ sind.
Modularer Aufbau sorgt für höchste Flexibilität
Wer kennt das nicht? Um eine Anlage neu aufzubauen oder zu erweitern, sind meist umfangreiche Arbeiten an der Elektronik und der Peripherie erforderlich. Diesem Aspekt hat Numatics bei der Entwicklung der G 3 Feldbuselektronik besondere Aufmerksamkeit gewidmet und einen modularen Aufbau realisiert. So lassen sich im Vorfeld bereits die einzelnen Komponenten anhand der jeweiligen Anforderungsprofile exakt zusammenstellen. Sollte sich bei der Installation einer Anlage doch eine andere Zusammenstellung als leistungsfähiger erweisen, können einzelne Module problemlos „von vorne“ ausgetauscht werden. Die Verbindung der Module untereinander erfolgt über eine Verzahnung im Schwalbenschwanzdesign und einen neuartigen Verbindungsclip – und zwar sowohl mechanisch wie elektrisch. Zur Verbindung müssen lediglich zwei Schrauben eingedreht werden. Weitere Vorteile ergeben sich bei der Wartung und Instandhaltung, da die Module einzeln ausgetauscht werden können. In diesem Fall bleiben die Einstellungen gespeichert und müssen nicht neu eingegeben werden.
Einstelloptionen
- Netzwerkadresse
- Baudrate
- Auto- oder manuelle I/O Größe
- Fehler/Leerlaufstatus
- Display-Helligkeit
- Rücksetzen auf Werkseinstellung
Klartextanzeige bei
- Spulen-Kurzschluss und Unterbrechung
- Sensor/Kabel-Kurzschluss
- Zu niedriger/fehlender Versorgungsspannung
- Ausfall und Fehlererkennung von Modulen
- Selbsttest-Aktivierung
- Durchsicht des Netzwerklogs





